Starnberger Hefte 31: Das gelungen Leben

Den Anstoß zum Motto „Das gelungene Leben“ gab eine Erzählung mit diesem Titel, in der es aber nicht um Erfolgs-Tipps geht, sondern um Beobachtungen und Gedanken im Kehrwasser des Lebensstroms. Gute Ratschläge vermittelt eher der Text über „Ikigai“, einen Begriff, der im Japanischen für eine sinnerfüllte und harmonische Einstellung zum Leben und die damit verbundenen Tätigkeiten steht.

Überhaupt ist das Verbindende der meisten Beiträge, dass sie Momente im Jahrmarktsrummel des Lebens festhalten, in denen das Ganze ins Blickfeld gerät. Bei Wolfgang Döbrichs Darstellung seiner Zeit als Studentenpfarrer in München geht es um eine lebensprägende Phase. Das Altersspektrum der Verfasser reicht von der Teenagerzeit (Laura Lieb: „Gewinnen“) über die frühen und mittleren Jahre bis in den höheren zweistelligen Bereich, den der Psalmist uns zuweist, damit wir die Starnberger Hefte als unser kleines „Ikigai“ betreiben können.

Die Redaktion

Im Heft:

  • Laura Lieb Gewinnen
  • Mieko Azuma Ikigai
  • Hachiro Azuma Shiba-Hund (2022)
  • Karin Schreiber Die Netzflickerin
  • Barbara Müller-Funk Die Stadt
  • Julia Behr Wunder
  • Katrin Meyer-Krahmer Der letzte Schal
  • Roger Schöntag Dienstreise
  • Susanne Mi-Son Quester Das gelungene Leben (Ausschnitt)
  • Leni Gwinner Adieu mein Gartenschlauch
  • Wolfgang Döbrich Studentenpfarrer in München 1979-1986
  • Julia Behr, Vanessa Lange Optimist und Pessimist
  • Erika Schalper Das Geheimnis der blauen Schuhe
  • Patricia Czezior Arbeitsweg oder: nach einer wahren Begebenheit

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