Archiv des Autors: Susanne Quester

Starnberger Hefte 10: Heimat

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Das Wort Heimat weckt poetisches Hintergrundrauschen: Ich hab die Heimat lang schon satt, / die Sehnsucht nach der Felder Reifen. / Darum verlass ich Heim und Stadt / und werd als Dieb das Land durchstreifen (Sergej Jessenin, übersetzt von Annemarie Bostroem). Als eine flüchtige, schwer fassbare Empfindung erscheint Heimat in Hermann Hesses Gedicht Landstreicherherberge: Wie Heimatahnung glänzt es her / und war doch nur zu kurzer Rast / ein fremdes Dach dem fremden Gast. / Er weiß nicht Stadt nicht Namen mehr. Als bloße Ahnung erinnert Heimat an das Diktum Ernst Blochs, der sie als den Ort umschreibt, worin noch niemand war.

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Starnberger Hefte 8: fromm

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Das Thema »fromm« stand von Anfang an auf der Wunschliste der Redaktion, speziell des Herausgebers. Die Beiträge dieser Nummer umspielen es mit einer Mischung aus Ernst, Satire, Ironie und – hoffentlich – tieferer Bedeutung. Dabei liegt der Hauptakzent durchaus auf dem Ernst, unter Einbezug religionskritischer und agnostischer Positionen.

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